Unser OV stellt sich vor
Die Geschichte unseres OV....
Aus einer Bierlaune heraus stammte die erste 
Idee zur Gründung eines neuen Ortsverbandes,
geografisch gelegen im Elbstromtal zwischen
Norder- und Süderelbe, auf der ehemaligen
Insel Finkenwerder, einem Stadtteil Hamburgs
und im Volksmund auch als „ Fischkistenrepublik“
bezeichnet. Unsere Urzelle lag noch im
OV-Süderelbe, -E22- ,woraus sich einige Mitglieder
verselbständigen wollten und will man den Biologen
glauben, könne dieses nur durch eine Zellteilung
erfolgen.
Am 22.Oktober 1991 fand diese Teilung statt
und die Gründung des OV –E37- wurde ganz
offiziell vollzogen.
Ein kleiner Teil der Gründungsmitglieder rekrutierte sich aus
den befreundeten Nachbar-Ortsverbänden
Harburg –E07-, Buxtehude –E19-, Buchholz –E21- und Funkfreunde des VFDB Harburg –Z27-.

Somit waren nun 29 Funkamateure aus fünf
verschiedenen Ortsverbänden im neuen
OV Finkenwerder vereint, um sich hier, je
nach fachlicher und menschlicher Neigung zu
entfalten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir
zwar alle voller Enthusiasmus, aber ohne
einen Pfennig Geld ? - nicht einmal in der
Portokasse stand eine müde Mark zur
Verfügung. Es war für uns die Stunde
Null und Handlungsbedarf war hinreichend
vorhanden. Die kalte Realität ernüchterte
uns und zwang zur ersten „Amtshandlung“
welche darin bestand, erstmalig eine
finanzielle Umlage durchzuführen, welche
auch zunächst ausreichend erfolgreich war.
In Verbindung mit einem Gründungszuschuss,
seitens des Distriktes Hamburg, konnten wir
die erste Durststrecke überwinden. Ein
eigenes OV-Heim hatten wir nicht und in
Ermangelung dessen, trafen wir uns unter
dem Vordach einer Scheune auf dem Apfelhof
unserer beiden Mitglieder Beate und Heinz, um hier die ersten OV-Abende abzuhalten. Aber im November, zwar unter Dach aber im Freien, dabekommt man schon mal kalte
Füße. Folglich mieteten wir uns einen Schul-Klassenraum für einen aus unserer Sicht zu hohen Mietzins.
Infolge nutzten wir die guten Beziehungen zu dem hier ansässigen
Turn- u. Sportverein, dem wir jährlich mit unseren „UKW-Funkübungen“
eine Gefälligkeit erwiesen hatten und weiterhin erweisen werden, indem
wir bei den jeweils im Juni anstehenden Volkslauf eine funktechnische Streckenüberwachung
mit übermittlung von „amateurfunkspezifischen Daten“ und eventuell auftretende Notfallmeldungen
weiterleiten.
Und so wäscht eine Hand die andere; wir können nun den Clubraum
des Sportvereins für einen sehr geringen symbolischen Mietpreis
für unsere OV-Abende nutzen, und die Laufstrecke der Sportler ist
kommunikationstechnisch abgesichert.
10 Jahre gaben aber auch den Zeitraum das erlernte Wissen und die gesammelten
Erfahrungen im Amateurfunkdienst zu festigen und dem heutigen Zeitgeist anzupassen.
Alte und neue Betriebsarten sind heute unser Metier auf den dazu vorgegebenen
Afu - Bändern.